This raises an important question: How do we know which visual skills matter most?
Mit den Olympischen Winterspiele in vollem Gange sind, hatten die Zuschauer die Gelegenheit, die künstlerische Schönheit des Eistanzes zu bewundern, die Geschwindigkeit und Kontrolle der Rennrodel- und Skeleton-Athleten zu bestaunen und die Präzision und Genauigkeit beim Curling anzufeuern. Die Palette der gezeigten Sportarten ist breit gefächert und für viele weit weniger vertraut als die, die man normalerweise bei den Sommerspielen sieht.
Abgesehen von den offensichtlichen körperlichen und technischen Anforderungen stellt jede dieser Sportarten ganz besondere Anforderungen an das Sehsystem des Sportlers. Und auf höchstem Niveau kann die effektive Nutzung des Sehvermögens eines Sportlers den Unterschied zwischen einer Leistung unter Druck und einer Niederlage in einem kritischen Moment ausmachen.
Mit den Augen eines Olympioniken trainieren
Als jemand, der mit Winterolympioniken gearbeitet hat aus verschiedenen Disziplinen gearbeitet hat, interessiert mich besonders, wie sich diese visuellen Anforderungen zwischen den Sportarten unterscheiden — und wie sie trainiert werden können. Ähnlich wie Kraft, Schnelligkeit oder Ausdauer kann sich auch das visuelle System anpassen und effizienter werden. Damit das visuelle Training jedoch eine sinnvolle Wirkung hat, muss es die tatsächlichen Anforderungen der Sportart widerspiegeln.
Was Eye Tracking über das Sehverhalten verrät
Wenn es um körperliche Leistung geht, können wir oft beobachten und messen, was erforderlich ist — wie schnell sich ein Sportler bewegen muss, wie viel Kraft er aufbringen muss oder wie viel Kraft er aufnehmen muss. Visuelle Anforderungen sind weit weniger offensichtlich. Hier kommt die Eye Tracking Technologie einen wertvollen Einblick in die Art und Weise geben, wie Sportler ihr Sehvermögen während der Leistung einsetzen.
Das Eye Tracking eines Eiskunstläufers zeigt beispielsweise, wie wichtig gleichmäßige Augenbewegungen beim Gleiten auf der Eisbahn sind. Bei Sprüngen und Drehungen zeigt sich jedoch ein ganz anderes Sehverhalten. Hier muss der Eiskunstläufer seinen Blick auf einem festen Punkt stabilisieren und dann so schnell wie möglich zu diesem Fokuspunkt zurückkehren, sobald die Körperbewegung die Augen zu einem Wechsel zwingt. Diese Fähigkeit, die visuelle Stabilität wiederzuerlangen, ist entscheidend für Gleichgewicht, Orientierung und Kontrolle.
Im Gegensatz dazu werden beim Eishockey hohe Anforderungen an die visuelle Informationsverarbeitung gestellt. Die Spieler müssen ständig den Puck, die Mitspieler, die Gegner, ihre eigene Position in Bezug auf das Tor und das sich entwickelnde Spielmuster — in einer sich schnell verändernden Umgebung beobachten. Dies erfordert schnelle sakkadische Augenbewegungen in Kombination mit einer effektiven peripheren Wahrnehmung. Das periphere Sehen ist hier besonders wichtig, da es sich gut eignet, um Bewegungen zu erkennen und die Aufmerksamkeit zu lenken, wenn mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden.
Visual demands are far less obvious. This is where eye tracking technology can provide valuable insight into how athletes use their vision during performance.
Tragbare Eye Trackers wie Tobii Pro Glasses 3 geben Athleten die einzigartige Möglichkeit, ihre visuellen Strategien direkt im Fluss ihres Sports zu verstehen und zu erfassen, wie sie die Umgebung lesen, unter Druck reagieren und unter realen Bedingungen von Moment zu Moment Entscheidungen treffen. Inzwischen, bildschirmbasierte Systeme wie das
Tobii Pro Spectrum ergänzen dies, indem sie einen kontrollierten Raum bieten, um spezifische visuelle Fähigkeiten zu verbessern. Mit einer breiten Palette von Testparadigmen und gezielten Trainingsmechanismen können Sportler wesentliche Fähigkeiten wie Fokus, Blickstabilität und präzise Entscheidungsfindung verfeinern. Zusammen bilden diese Tools ein leistungsstarkes Ökosystem für das Verständnis und die Verbesserung der visuellen Leistung.
Wie Präzisionssportarten auf das ruhige Auge angewiesen sind
Interessanterweise weisen mehrere olympische Wintersportarten mehr visuelle Ähnlichkeiten auf, als man zunächst vermuten würde. Bobfahren, Eisstockschießen und Skifahren können alle als Zielübungen betrachtet werden. Beim Eisstockschießen zielt der Sportler darauf ab, den Stein in Richtung Haus zu schieben. Beim Skifahren zielt der Skifahrer mit seinem Körper auf das nächste Tor. Beim Bobfahren zielt der Pilot darauf ab, den Schlitten auf der schnellstmöglichen Linie die Bahn hinunter zu steuern.
Experten in diesen Sportarten zeigen wahrscheinlich ein Sehverhalten, das als 'ruhiges Auge' — bekannt ist, und zwar eine Zeit lang, in der der Blick unmittelbar vor oder während der Bewegung auf eine aufgabenrelevante Stelle gerichtet ist. Bei Sportarten wie Curling, bei denen das Tempo relativ gleichmäßig ist, ist dieser ruhige Blick in der Regel auf das Ziel gerichtet und wird beibehalten, bis der Stein losgelassen wird. In Umgebungen, die unter Zeitdruck stehen, wie beim Skifahren oder Bobfahren, sind diese stabilen Blicke kürzer und müssen früher erfolgen. Ein Skifahrer beispielsweise kann seinen Blick bis zu dem Moment, in dem der Körper die Kurve einleiten muss, ruhig auf ein bevorstehendes Tor gerichtet halten.
Die Augen ruhig zu halten, während sich der Körper mit hoher Geschwindigkeit bewegt, ist keine geringe Herausforderung. Sie stellt hohe Anforderungen an die visuell-motorische Koordination und die Fähigkeit, die Augen unter dynamischen Bedingungen stabil zu halten.
Die visuelle Kraft hinter der Weltklasseleistung
Wenn sich die Spiele dem Ende zuneigen, lohnt es sich, die Athleten nicht nur im Hinblick auf ihre körperlichen, technischen und künstlerischen Leistungen zu beobachten, sondern auch im Hinblick auf die visuellen Anforderungen, die sie bewältigen — und —, um Höchstleistungen zu erbringen. Das Sehvermögen mag weniger sichtbar sein als Kraft oder Geschwindigkeit, aber es spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie effektiv die Athleten mit ihrer Umgebung interagieren, insbesondere unter den visuell komplexen und anspruchsvollen Bedingungen des Wintersports.
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